Arbeitsweise

Steps bedeutet im Englischen Schritte. In der Ausbildung der Hunde möchte ich in kleinen Schritten vorwärts gehen, dem Tempo des jeweiligen Hundes angepasst.

So wie ein Kleinkind die Sprache erst Stück für Stück von seinen Eltern erlernen muss oder ein der Landessprache unkundiger erst eine Sprachschule besuchen muss, damit er im Alltag und Berufsleben zurecht kommt, muss der Hund unsere Sprache, unsere Worte langsam und Schritt für Schritt lernen. Sprache als Mittel zur Kommunikation (verbale Kommunikation) kommt bei Hunden oder anderen Tieren nicht vor, sie ist unter den Säugetieren allein dem Menschen vorbehalten.

Tiere verständigen sich untereinander durch nicht-sprachliche Kommunikation (nonverbale Kommunikation wie Mimik, Gestik) und durch Laute (Jaulen, Bellen, Knurren, Fiepen etc.). Die Ausbildung von Hunden ist quasi ein „Sprachkurs für den Hund“ und besteht in der Übersetzung der menschlichen Sprache für den Hund.

Die Übersetzung gelingt am besten, wenn man versucht die Erkenntnisse der Lernbiologie umzusetzen.

Meine Lernmethoden basieren auf den momentan aktuellen lernphysiologischen Erkenntnissen.

Die Ausbildung der Hunde oder „das Lernen von Wörtern“ erfolgt bei mir nach dem Prinzip der „Positiven Verstärkung“. Dabei gilt es, die Motivation der Hunde zu steigern, um etwas von sich aus für uns Menschen tun zu wollen.

Wie kann man das erreichen?
Hunde tun für uns etwas, wenn es sich für sie lohnt. In der Hundeerziehung oder ganz allgemein in der Tierdressur geht nichts ohne Belohnung. Was eine Belohnung für Ihren Hund darstellt, wollen wir gemeinsam herausfinden, denn auch das läuft durchaus nicht nach Schema-X.

Nur noch ein kurzes Wort zu Strafen.
Sie haben in der Hundeerziehung nichts verloren. Strafen helfen dem Hund nicht weiter, weil diese dem Hund nicht „sagen“, was er tun soll. Sie erzeugen Stress und machen Lernen damit unmöglich. Zudem führen Strafen zu einem starken Vertrauensverlust und schädigen damit eine gute Beziehung zwischen Mensch und Tier.